Naturparkzentrum am Dörnberg

Neubau eines Besucherzentrums

Das Naturparkzentrum Habichtswald liegt mitten im Naturschutzgebiet Dörnberg. Es ist ein idealer Ausgangspunkt für Wanderungen und Veranstaltungen und bietet mit seinen wechselnden Aussstellungen viele Informationen zur Region und den Angeboten des Naturparks.

Mit steigenden Besucherzahlen und wachsender Anzahl der MitarbeiterInnen entschied sich der Landkreis Kassel, mit der Planung eines Neubaus für ein Besucherzentrum zu beginnen, um den neuen Anforderungen wieder gerecht zu werden.

Architektur

Das neue Informations- und Ausstellungsgebäude soll nicht nur als Ausgangspunkt für Wanderungen dienen, sondern mit seinem Büro-, Seminar- und Werkbereich auch Raum für weitere Bildungsangebote bieten.

Tragender Gedanke des Entwurfs ist die Assoziation mit der Naturlandschaft. Die prägenden Helfensteine finden sich als polygonale Basaltsteine in einem weit auskragenden, geschwungenen Gründach wieder.

Das Dach bietet gleichzeitig Schutz der Besucher bei Regen auch bei geschlossenem Besucherzentrum.

Die drei polygonalen Baukörper beinhalten besondere Räume, die auch überhöht sind und sich auch im Grundriss deutlich ablesen lassen.

Der »große Stein« ist Haupteingang und Ausstellungfoyer. Durch ein großes Fenster wird der Blick direkt auf die Helfensteine gerichtet.

Der zweite »Stein« beherbergt die Werkstatt, welche auch von Schülergruppen mit direktem Außenbezug auch unabhängig vom Besucherzentrum genutzt werden kann.

Der dritte »Stein« gegenüber dem Eingang ist nicht direkt mit dem Besucherzentrum verbunden. Hier sind Lagerflächen und die erforderliche Technik untergebracht.

Bemerkenswert

  • Vor 10 Mio. Jahren war der Hohe Dörnberg ein aktiver Vulkan. Seine Basaltsäulen sind heute noch zu bestaunen.
  • Funde aus vorgeschichtlicher Zeit belegen eine Besiedelung der Helfensteine bereits zur Jungsteinzeit.

Typologie
Neubau | Besucherzentrum | Holzbau

Ort
Zierenberg

Fertigstellung
2023

Auftragsart
Auftrag nach VgV-Verfahren

Leistungsumfang
Architektur  |  Lph. 1 – 4

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